Zweiter Blogtag – zweiter Blogeintrag. Heute möchten wir einen kurzen Ausflug in unsere studentische Welt machen. Während unseres Studiums arbeiten wir regelmäßig in Projekten. Unsere Projektgruppe kooperiert in diesem Semester mit der Software AG, Darmstadt.
Wir befinden uns somit in der Rolle einer externen Agentur und können sehr nah am „wirklichen Berufsleben“ Erfahrungen sammeln. Unsere Aufgabe ist es, eine internationale Kommunikationsplattform für die PR-Zuständigen der Software AG zu konzipieren. Im April starteten wir nach einem ausführlichen Briefing damit, das Konzept zu erarbeiten. Trotz einigen Praktika in Agenturen oder PR-Abteilungen in Unternehmen sowie einem Seminar, in dem wir den PR-Managementprozess kennen gelernt und eine PR-Konzeption als „Trockenübung“ erarbeitet haben, war für viele von uns die detaillierte Konzeptgestaltung Neuland.
Die Analyse nahm unerwartet viel Zeit in Anspruch, aber sie bildet schließlich auch die Basis allen weiteren Vorgehens. Teil unserer Analyse war auch eine Befragung der PR-Verantwortlichen weltweit zur momentanen Kommunikation untereinander. Die Fragebögen mussten möglichst schnell entworfen und nach Erhalt ausgewertet werden. Demnach blieb uns nicht viel Zeit. Wir gaben unser Bestes und erhielten auch überwiegend gute und verwertbare Antworten.
Dennoch denken wir, dass wir noch mehr hätten „herausholen“ können. Aber wie wird das in der Praxis gehandhabt? Werden solche Fragebögen und Evaluationen von den Agenturen selbst erstellt und ausgewertet? Oder werden dafür dann externe Institute oder Experten beauftragt? Und sind solche Erhebungsmethoden (abgesehen von anderen Analysen, die selbstverständlich sind) sozusagen „Gesetz“, also für Konzepte immer vorgesehen? Wie kann man sicher sein, das Beste evaluiert zu haben?