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Archive for August 2008

Ich bin heute in der SZ auf einen sehr interessanten Artikel gestoßen: In „die Strategen der Wortschlacht“ gewährt Cerstin Gammelin Einblicke in die PR-Maschinerie hinter dem Kaukasus-Konflikt. Sowohl die Georgier, als auch die Russen haben PR-Agentur engagiert um „ihre Wahrheit“ in der Medienlandschaft zu verbreiten. Auf der Seite der Georgier kämpft James Hunt, Chef von aspect consulting. Der Profi für Krisenkommunikation hat sein Können schon im Konflikt um die Ölplattform Brent Spar für Shell unter Beweis gestellt. Die Russen hingegen haben Hans Kribbe von Gplus europe, einer Tochter des New Yorker PR-Imperiums Ketchum, für sich gewonnen.

Ich finde diesen Artikel gerade für uns PR-Studenten sehr interessant, weil er uns einmal mehr bewusst macht, dass die PR-Arbeit in einigen Fällen mehr ist als die bloße Imagepolitur eines Unternehmens. Auch wenn ich hiermit Gefahr laufe die selbe Diskussion über PR und Ethik anzuzetteln, die anderswo (z.B. im textdepot von Thomas Pleil) zu genüge geführt wurde, aber nach Lesen des Artikels flammt in mir unweigerlich die Frage auf, wann hat man im Berufsleben den Punkt erreicht an dem man seine Prinzipien über den Haufen wirft und sich in die Kriegsmaschinerie eines Landes einspannen lässt?

Ich will damit keinesfalls die Arbeit von Krisen-PR-Spezialisten an den Pranger stellen, da ich die Krisen-PR als einen sehr interessanten Teil der PR-Arbeit betrachte. Dennoch könnte ich mir hier und heute nicht vorstellen für ein Land PR zu machen und wissentlich mit meiner Arbeit dazu beitrage einen Krieg/ Krise oder wie man es auch immer nennen mag auszulösen oder gar zu führen.

Ein Beitrag von Michelle Mühlhauser

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Sina und ich nutzen seit einer Weile Mind Meister zum interaktiven Brainstorming. Dieses Tool erweist sich für uns als sehr praktisch. Mind Meister ist leicht zu handhaben und erlaubt mehreren Usern gleichzeitig an einer Mind Map zu arbeiten. Wir werden das Tool bestimmt im kommenden Semester in unsere Projektarbeit integrieren.

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Wer kennt das nicht…Nach Urzeiten muss man mal wieder einen Brief verschicken und stellt dann genervt fest: DIE BRIEFMARKEN SIND AUS…

Doch für notorisch briefmarkenblanke Leute (wie mich), gibt es jetzt bei der Post den Online-Service Internetmarke. Hier kann man sich einfach seine gewünschte Marke selbst zusammenstelle, drucken und verschicken.

In Zeiten, in denen die Post immer mehr Filialen schließt, nenne ich diesen Service mal eine gelungene Idee, der bei mir in Zukunft Verwendung finden wird (auch wenn Seligenstadt nach wie vor mit einer Postfiliale gesegnet ist).

Via Basic Thinking Blog

Ein Beitrag von Michelle Mühlhauser

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Es hat weniger mit PR zu tun als mit Werbung – aber als ich gestern Abend ferngesehen habe, ist es mir irgendwie befremdlich erschienen und mir deshalb einen kurzen Eintrag wert. Die GEZ produziert ja bereits seit längerer Zeit Werbespots, über deren Realitätsnähe und Wirkung man sich streiten kann. Bisher ist es mir aber nicht aufgefallen, dass diese auch bei den Privaten laufen.

Ist das nicht irgendwie ein Widerspruch in sich? Ja, es muss unabhängigen Rundfunk geben. Das ist auch das Argument, mit dem das Geld geholt wird. Doch die Leute, die unabhängiges Fernsehen möchten, schauen ab und an auch ARD und ZDF – und dort ist zwar wenig Werbung zugelassen, aber sie ist es. Es bleiben auch das Radio oder Plakate. Ergo muss doch der Gedanke dahinter sein: Wir erreichen zuwenig Menschen, es sehen auch zu wenige unsere Werbung und so bekommen wir nicht genug Rundfunkgebühren, also holen wir „unsere“ Zuschauer/Zuhörer bei den Privaten ab. Nebenbei: bekommen die Privaten dafür Geld und falls ja: wessen Geld ist das?

Eventuell weiß jemand mehr?

Ein Beitrag von Sina Lauer

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Während viele Unternehmen erste zögerliche Erfahrungen mit Social-Media-Diensten sammeln und voller stolz den Launch ihres mehr oder minder gelungenem Corporteblogs verkünden, ist Dell den meisten Unternehmen wieder eine Nasenlänger voraus.

Heute Abend hält Dell eine Pressekonferenz zur Einführung einer neuen Generation von mobilen Produktlösungen. Die Veranstaltung findet in San Francisco statt. Zeitgleich sind aber auch Medienveranstaltungen in London und New Delhi geplant und natürlich wird die Veranstaltung live im Netz übertragen. Eigentlich ein ganz normaler PR-Event für ein IT-Unternehmen dieser Art – zu normal für Dell. Neben diesen herkömmlichen Maßnahmen setzt das Unternehmen bei dieser Veranstaltung vollends auf Social-Media. Im Busines Blog Direct2Dell wird live über den Presseevent berichtet und via Twitter können alle Interessierten (egal ob Journalist oder interessierter IT-Fan) Fragen zu den neuen Produkten stellen.

Man darf gespannt sein wie das Publikum dieses Angebot annimmt und wie eine Pressekonferenz via Twitter von statten geht.

Via Thomas Pleil, Neville Hobson

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