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Archive for the ‘Krisen-PR’ Category

In Zukunft wird es das öfter geben: Die Kontaktfrequenz wird zum Second-Hand-Blog gezimmert, zumindest solange, bis der gröbste Hochschulstress vorbei ist. OK, mal überlegen, 7. Semester, anschließend Diplomsemester – mit exklusiven Beiträge für die Kontaktfrequenz sehen wir uns erst Sommer 2009 wieder ;). Wir werden natürlich versuchen, weiterhin parallel für unseren Blog zu schreiben, aber die PR-Fundsachen sind in diesem Semester wieder Pflichtteil eines Seminars und haben somit in den meisten Fällen das Vorrecht für unsere neuen Beiträge.

Wir waren bereits fleißig. Michelle hat sich mit der Kommunikation in Zeiten der Finanzkrise beschäftigt und ich habe mich dem Twittern von der Public Relations Society of America International Conference gewidmet.

Viel Spaß beim Lesen und bis zum nächsten Besuch bei „Doppelbloggen leicht gemacht“…

Eine Notiz von Sina Lauer

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Ich bin heute in der SZ auf einen sehr interessanten Artikel gestoßen: In „die Strategen der Wortschlacht“ gewährt Cerstin Gammelin Einblicke in die PR-Maschinerie hinter dem Kaukasus-Konflikt. Sowohl die Georgier, als auch die Russen haben PR-Agentur engagiert um „ihre Wahrheit“ in der Medienlandschaft zu verbreiten. Auf der Seite der Georgier kämpft James Hunt, Chef von aspect consulting. Der Profi für Krisenkommunikation hat sein Können schon im Konflikt um die Ölplattform Brent Spar für Shell unter Beweis gestellt. Die Russen hingegen haben Hans Kribbe von Gplus europe, einer Tochter des New Yorker PR-Imperiums Ketchum, für sich gewonnen.

Ich finde diesen Artikel gerade für uns PR-Studenten sehr interessant, weil er uns einmal mehr bewusst macht, dass die PR-Arbeit in einigen Fällen mehr ist als die bloße Imagepolitur eines Unternehmens. Auch wenn ich hiermit Gefahr laufe die selbe Diskussion über PR und Ethik anzuzetteln, die anderswo (z.B. im textdepot von Thomas Pleil) zu genüge geführt wurde, aber nach Lesen des Artikels flammt in mir unweigerlich die Frage auf, wann hat man im Berufsleben den Punkt erreicht an dem man seine Prinzipien über den Haufen wirft und sich in die Kriegsmaschinerie eines Landes einspannen lässt?

Ich will damit keinesfalls die Arbeit von Krisen-PR-Spezialisten an den Pranger stellen, da ich die Krisen-PR als einen sehr interessanten Teil der PR-Arbeit betrachte. Dennoch könnte ich mir hier und heute nicht vorstellen für ein Land PR zu machen und wissentlich mit meiner Arbeit dazu beitrage einen Krieg/ Krise oder wie man es auch immer nennen mag auszulösen oder gar zu führen.

Ein Beitrag von Michelle Mühlhauser

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