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Auch wenn es sich nicht um ein fachliches Thema handelt, um das Stundentenleben geht es dennoch, also hier ein kleines Update.

Jetzt ist gut die Hälfte der Zeit für die Bearbeitung der Diplomarbeit vergangen. Pünktlich zum 15. April schlich sich heimlich das Halsweh an, dann dachte ich es ist wieder gut und am nächsten Tag schlug die Erkältung mit voller Wucht zu. Meine Nase ist bereits wie Pergament vom vielen Taschentuchgebrauch.

Ich hoffe, morgen kann ich wieder durchstarten und die Bazillen verziehen sich. Meine erste Analyse habe ich bereits abgeschlossen, die zweite steht jetzt an. Und da die mit Habermas in Verbindung steht, wird das kein einfacher Durchmarsch werden, da wette ich mal drauf.

Übrigens: Falls jemand einen preisgünstigen Copy-Shop in Darmstadt oder Umgebung kennt, sind Empfehlungen willkommen. Es wird auf drei oder vier Hardcover-Exemplare meiner Diplomarbeit hinauslaufen, da lohnt der Vergleich. Tipps für Seligenstadt sind auch gern gesehen, ne Michelle? 🙂

Bis zum nächsten Zwischenstand

Sina Lauer

Oh Ja, die Kontaktfrequenz leidet. Wäre unser Blog ein Tamagotchi – es wäre schon längst verstorben. Wir haben allerdings eine gute Ausrede. Die Wörter und den Gehirnschmalz, die/den wir an dieser Stelle „sparen“, kommen dafür umso mehr in unseren Diplomarbeiten zum Einsatz. Manchmal vergisst man darüber sogar das Essen.

Bis Ende Mai und wohl auch noch während der Phase des Kolloqiums und der mündlichen Diplomprüfung heißt es also für Blog und Besitzer (ungewollt): Futterentzug.

  • Für die lange Reise dennoch ein kleiner fachlicher Proviant. Nebenbei bemerkt nur eine von meinen mittlerweile etwa 80 Literaturquellen. Passend zu meinem Diplomthema geht es um Ethik in der PR.

Hoffentlich auf bald.

Eine Notiz von Sina Lauer

Eine interessante Tagung (Zukunft Online-PR) mit vielen Höhepunkten neigt sich dem Ende zu. Es wurde gezeigt, gelacht und vor allem viel diskutiert. Gratulation an das Organisationsteam, ihr habt es geschafft und ich denke, es gibt nichts an eurer Organisation zu kritisieren.

Momentan befinden sich Michelle und ich in dem „offenen Workshop“ mit Uwe Knaus und Prof. Dr. Thomas Pleil zum Thema „Erfahrungen, Fragen, Diskussionen zu Online-PR im Social Web“. Es prasseln viele Fragen auf den Manager des Corporate Blogs der Daimler AG und unseren Studiengangsleiter ein.

Schon seit Beginn der Tagung um 10 Uhr heute morgen wird fleißig rund um die Tagung getwittert. Den Twitter-Strom kann man noch immer verfolgen. Zusätzlich wird auch live gebloggt auf den Fundsachen, dem Weblog unseres Studiengangs.

Ein Beitrag von Sina Lauer

Pünktlich zur Amtseinführung des 44. amerikanischen Präsidenten, Barack Obama, trat gestern auch die neue Website des Weißen Hauses ihren Dienst an. Mit whitehouse.gov wird Obama damit sein beeindruckendes Online-Engagement weiter fortsetzen und bislang noch nie dagewesene Einblicke in die Regierungsarbeit des weißen Hauses liefern.

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Noch während Obamas Rede begrüßte Macon Phillips, Director of New Media, die User auf dem neuen Blog :

… One of the first changes is the White House’s new website, which will serve as a place for the President and his   administration to connect with the rest of the nation and the world…

Darüber hinaus schreibt Philips in seinem ersten Blogpost weiter:

… Just like your new government, WhiteHouse.gov and the rest of the Administration’s online programs will put citizens first…

In meinen Augen beweisen Obama und sein Team damit einmal mehr ihre Qualitäten als E-Gouverment und Web 2.0 Vorreiter. Zwar erlaubt das Weblog keine Kommentare, die Bürger können aber über ein Formular Kontakt zu ihrem Präsidenten aufnehmen.

Den RSS-Feed hab ich noch gestern Abend abonniert und bin sehr gespannt was Obama und sein Team in Zukunft noch für uns parat halten.

Eins ist sicher, dass diese Art der Offenheit und Transparenz bislang noch nie dagewesene Messgrößen in der politischen Arbeit darstellen. Man darf also gespannt sein, wie andere Regierungen (und auch Wirtschaftsunternehmen) auf diese neue Art des Kommunizierens reagieren.

Ein Beitrag von Michelle Mühlhauser

Die Vorbereitungen für die Diplomphase ab März (Thema: Ethik und Transparenz der Public Relations in Bezug auf Corporate Blogs) sind in vollem Gange. Meine Güte: Links, Studien, Bücher und Anmerkungen – wie bekomme ich das alles bloß für meine Diplomarbeit sortiert? Am Dienstag wurde uns in einem Seminar der Tipp gegeben, Citavi zu benutzen.

Ich hatte es bereits auf Twitter erwähnt. Seitdem haben es sich schon 50 Literaturhinweise auf meinem Rechner bzw. im Programm gemütlich gemacht. Für bis zu 100 Literaturangaben ist Citavi kostenlos. Es ist einfach zu handhaben, obwohl es recht umfangreich ist.

Scherzhaft fragte eine Kommolitonin während des Seminars, ob das Programm auch die Diplomarbeit schreiben könne. Das geht nicht. War ja klar :).

Eine Notiz von Sina Lauer

Viele Kommunikationsverantwortliche in Unternehmen und Agenturen unterschätzen auch heute noch die Wichtigkeit des Internets im Allgemeinen und der Zielgruppe Blogger im Besonderen. Die Kommunikationsbemühungen richten sich vornehmlich an die klassischen und altbekannten Massenmedien.

Sie wissen zwar von der Existenz des Internets und der ein oder andere wagt auch einen (oftmals mehr oder weniger gelungenen) Vorstoß in die Welten des Web 2.0, doch ist für sie das Internet ein Instrument für die schnelle Verbreitung der eigenen Botschaften. So „missbrauchen“ sie Twitter und Co. als zusätzlichen Newschannel – Die Gedanken des Dialogs und der Vernetzung werden dabei kurzerhand unter den Teppich gekehrt.

Doch hat sich mit dem Aufkommen des Webs 2.0 und den neuen Kommunikationskanälen auch unser Kommunikationsverhalten unwiderruflich verändert.  Unserer Meinung können wir schnell Luft machen und wenn wir uns etwas kaufen wollen, lassen wir uns von den Empfehlungen unserer virtuellen Bekannten beeinflussen.

Die Unternehmen stehen nun  vor der Frage: Wie spreche ich die Meinungsmacher des Webs an? Viele verlassen sich dabei auf altbewerte Methoden und nehmen die auserkorenen Blogger kurzerhand in ihren Verteiler auf und beglücken sie fortan mit ihren Presseinformationen. In ihrem Referat über PR-Ethik hat uns Sina gestern anhand eines Beispiels gezeigt, dass es eben nicht so funktioniert:

Die PR-Agentur Edelman versendete für ihren Kunden Microsoft fabrikneue Acer Notebooks mit dem Vista-System an Blogger. Den Notebooks war ein Schreiben beigelegt, das darauf hinwies, dass die Blogger das Notebook gerne ausprobieren und auch behalten dürften. Zudem dürften sie „gerne“ anderen über ihre Erfahrungen mit dem PC berichten. Schnell kam der Vorwurf des Bestechungsversuchs auf und verbreitete sich wie ein Lauffeuer in der Blogosphäre. Um diesen Verdacht zu widerlegen, zog Edelman in einem Schreiben das Angebot zurück, dass die Blogger die Notebooks behalten dürfen.

Ich denke dieses Beispiel zeigt, auch wenn es im Alltagsgeschäft der PR Gang und Gäbe ist, Journalisten Produktbeispiele zuzuschicken, heißt das noch lange nicht, dies unaufgefordert auch bei Bloggern zu tun. Während einer Diskussion in der Vorlesung waren wir uns gestern alle einig: Um als Unternehmen mit seinen Produkten im Netz wahrgenommen und beachtet zu werden, ist es unumgänglich, sich ebendort eine Identität aufzubauen und bspw. auf dem Unternehmensblog oder dem eigenen Twitter-Channel den Dialog mit den Online-Multiplikatoren zu suchen und sich mit diesen zu vernetzen.

Was denkt ihr zu diesem Thema? Welche Strategie verfolgt ihr bei der Ansprache von Online-Multiplikatoren?

Ich denke ein Stück weit werden wir diese Fragen auch auf der Fachtagung „Zukunft Online-PR 2009“ am 29. Januar 2009 an der Hochschule Darmstadt klären können, dennoch freue ich mich auf euer Feedback in der Kontaktfrequenz

Ein Beitrag von Michelle Mühlhauser

Wir wünschen allen Lesern unseres Blogs Frohe Weihnachten und entschuldigen uns für die schändliche Vernachlässigung desselbigen! Die Hochschule und die Diplomvorbereitungen nehmen uns in Beschlag.
Wer uns dennoch ab und zu mitreden sehen möchte, der schaut am besten mal auf Twitter vorbei: Bei m_muehlhauser und sina_l.